Nephilim ( בני היי )

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Die Hinterlassenschaften vergangener Kulturen sind seit jeher Thema zahlreicher Spekulationen. Umrankt von Mythen und Halbwahrheiten beschäftigen die Überreste der großen Zivilisationen und die Monumente der mächtigen Herrscher und tyrannischen Diktatoren auch die Wissenschaft und sorgen immer wieder für spektakuläre neue Theorien.


 "Grosswüchsige Menschen gab es sicher zu allen Zeiten auf der Erde. Die Wesen, von denen uns die Legenden berichten, waren damit aber nicht zu verwechseln. Sie hatten Beziehungen zu den Göttern oder waren, noch realer, teilweise Kreu­zungen zwischen Göttern und Men­schen. Ob nun Mischungen, Ange­hörige einer Götterrasse oder Muta­tionen: Ausgrabungen scheinen ihre Existenz zu bestätigen.

Auch die Mythologie der Eskimos kennt die Zeit, in denen die Riesen auf Erden waren.

Die Griechen nann­ten ihre Riesen Zyklopen (eigentlich „Rundaugen“), weiters Titanen und Giganten, die Inder Daityas.

Zin heissen die Riesen in der Mythologie der Songhai-Neger des Su­dan, die heute in der Gegend von Timbuktu (Mali) ansässig sind. Sie und der gewaltigste unter ihnen, Ho­ley, wurden von dem Fischer Faran erschlagen. Sie waren Kanni­balen.

Knochenreste von grosswüchsigen Frühmenschen wurden 1936 von dem deutschen Anthropologen L. Kohl-Larsen am Eyasi-See in Zen­tral-Afrika gefunden. Der wissenschaftliche Name des We­sens lautet Meganthropus africanus; verwandte Formen wurden auf Java entdeckt.


Der Baruch-Apokryphe nach soll es einst auf der Erde 4 090 000 Riesen gege­ben haben. Wie kamen die Verfasser dieser Texte auf solche differenzier­ten Zahlen?

Gilgamesch soll eine Körperhöhe von 11 Ellen (5,5 Meter) und eine Breite von 9 Spannen (2 Meter) gehabt haben. Auf der 9. Tafel des Gilgamesch-­Epos begegnet Gilgamesch einigen Riesen, die ihm aber nichts anhaben kön­nen - schliesslich besteht der Held zu zwei Dritteln aus göttlicher Substanz.

Riesige Faustkeile mit 3,8 kg Gewicht wurden in Sasnych, Syrien, gefun­den. Ebenso in Ain Fritissa, östliches Marokko, mit 4,2 kg Gewicht und 32 cm Länge.

Weitere Funde lassen auf Riesen in Java, im südlichen China so­wie in Transvaal, Südafrika, schliessen.

Wie sind die Ausgrabungen von Dr. Rex Gilroy, Direktor des Mount York Naturel History Museums bei der Stadt Bathurst, N.S.W., Australien, zu beurteilen? Er fand riesige vorgeschichtliche Werkzeuge, Handbeile, Mörser, Keulen etc. zu­sammen mit einem übergrossen menschlichen Wirbelsäulenskelett und einem ungeheuren Backenzahn von 5,8 cm Länge und 4,5 cm Breite. Auch Fussabdrücke (Versteinerun­gen) von 60 x 18 cm Grösse lassen auf ein hominides Wesen von gigantischen Ausmassen schliessen.

Nach Angaben des Wissenschaftlers muss dieses Wesen zwischen 4 und 6 Meter hoch gewesen sein.

Die Sauk, ein zur Algonkin-Gruppe gehörender Stamm (USA), berichten in ihren Sagen von den Urzeitriesen Aiyamwoi, die die „gehörnten Schlangen“ Mashekenapek und un­terirdischen „Panther“ Nahmepashe beherrschten. Gott aber habe Wisaka oder Mana­bosho, das „grosse Kaninchen“, auf die Erde geschickt, damit es den Menschen das Feuer bringen und die Riesen vernichten konnte.

Von nackten und primitiven Riesen spricht das Popol Vuh der Quiche-­Maya.

Viracocha soll einst ebenfalls ein Ge­schlecht von Riesen aus Ton geformt, es aber später vernichtet haben, da sie Kannibalen wurden."

Quelle: www.kultboy.com  

 

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